Ikarus t+1:13 – it's time to die
A multimedia solo performance about fame, media and death. Premiered at the Metropol Theater Munich.
Press (German)
"…“Das ist Sex mit den Göttern”. In “Ikarus T+1:13” hat Darchinger den uralt gewaltigen Stoff der Sehnsucht nach dem Überwinden des Menschlichen multimedial berauschend angepackt,
als zeitgenössische Solo-Show eines bis zum hybriden Selbstsuff berühmten Pop-Idols, das es immer weiter, immer höher treibt. Wenn schon kein (Pop)Gott, dann doch ein von der Sonne verzehrter Heros. So formuliert sich des Ikarus’ Verlangen nach Unsterblichkeit: “Wer alles haben will, muss auch bereit sein, alles dafür zu geben. Das ist Sex mit den Göttern”. Ikarus hat einen großen Schwanz und die Sonne ist ein riesiger schwarzer Arsch. Das ist rund gesagt eine großmächtige Verkleinerung. Und doch ein Sujet, das auf der Hand liegt: Die grenzlose Vergötterung, die den Verursacher schwindeln macht. Der Raum in dem Ikarus seine Show abzieht ist ein Mediensalon. Auf Leinwänden und Monitoren werden phantastische, technisch perfekte Videofilme zugespielt. Ein visuelles Multiplikations- und Bedröhnungs-Feld…"
(Ingrid Seidenfaden, Abendzeitung)
"…Masse, Medien, Mythos und der vierte Faktor Tod. Ein heißes und verstörendes Thema, das Thomas Darchinger seiner Multimedia-Performance “Ikarus T+1:13 - it’s time to die” unterlegt hat. Zerhackt in Miniaturszenen, strukturiert durch wummernden Beat und harten Sprechgesang, führt seine Collage in erschreckender Weise die Allmacht virtueller Bilder vor. Leinwände und Videoas vervielfachen den Star zur Ikone aus Warhols Factory. Und demonstrieren, wie harmlos klein der Mensch ist: Darchingers Ikarus muß mit kryptischer Pop-Poesie und brutalen Kettensägen-Stories Aufmerksamkeit erkämpfen. Die Außenwelt ist zum Clip erstarrt…"
(tz)











